Agree, totale pest hier :p
Liam :D ^^ wosch nid lieber go d2 spile du heschmer damaus dr 1 Soj gschänkt weisi no genau
zu viele tops :(
ace :-P
Die Addons sollen alle 14-18 Monate erscheinnen :)

Gewaltverherrlichende Killerspiele werden immer aktueller: Trotz diverser Prüfstellen (wie die USK in Deutschland oder das europaweite PEGI) schreien Politiker und Medien immer lauter nach einer Zensur der Unterhaltungsindustrie. Die Gamer werden dabei ignoriert, oder sie sind einfach zu unorganisiert, um sich Gehör zu verschaffen. Das soll jetzt alles anders werden (zumindest in der Deutschschweiz): Im April dieses Jahres wurde die Website gamerights.ch gegründet – eine Community "von erwachsenen Gamern für erwachsene Gamer in der Schweiz". Die Schweizer Gamer scheinen nur auf eine solche Website gewartet zu haben: Binnen eines Monats registrierten sich mehr als 500 Benutzer – teils um ihrem Unmut gegenüber den Politikern Luft zu machen, teils um die Zukunft aktiv mitzugestalten. Skilled.ch hat exklusiv mit dem Gründer von gamerights.ch, Thomas Riediker, gesprochen.
skilled.ch: Hallo. Bitte stelle Dich doch kurz vor. Was sind Deine Hobbys neben dem Spielen?
Thomas Riediker: Hi! Mein Name ist Thomas, ich bin 23 und wohne aktuell in der Innerschweiz, bin aber gebürtiger Zürcher. Neben dem Gamen spiele ich sehr gerne Gitarre und Klavier, höre viel Musik, zeichne und gestalte u. a. digital, programmiere in HTML/PHP und spiele ab und zu Basketball – trotz meiner kleinen Körpergrösse. *grins*
Seit wann spielst Du Videogames, und seit wann Games ab 18?
Videogames spiele ich seit ich ungefähr sechs Jahre alt war. Damals bekam ich zu Weihnachten einen GameBoy, der meine Leidenschaft fürs Gaming entfachte. Es folgten Sega Mega Drive, die Playstations 1, 2 und 3; mittlerweile besitze ich zur PS3 auch eine Xbox360 und einen Wii. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, in welchem Alter ich das erste Mal ein Spiel über 18 in den Händen hatte. Ungefähr mit 14 oder 15 wäre wohl das erste Mal gewesen – aber das heisst ja nicht, dass man dann exklusiv nur noch Ego-Shooter spielt.
Was hat Gamerights bisher schon erreicht? In den Medien habt ihr schon für Aufsehen gesorgt, hattet ihr auch schon konkrete politische Erfolge oder Vorstösse?
Es stimmt, wir waren bisher in den Medien ziemlich präsent: Radio Central, 20minuten.ch und mehrere Game-bezogene Websites im In- und Ausland haben über uns berichtet. Konkrete politische Erfolge oder Vorstösse sind noch nicht erfolgt, wir arbeiten aber unermüdlich daran.
Ihr fordert mit Gamerights keine Zensur, aber griffigen Jugendschutz. Wie stellst Du Dir konkrete Massnahmen vor? Wie weit darf der Jugendschutz gehen?
Die letzte Instanz des Jugendschutzes ist die elterliche Aufsicht, und bei dieser soll der externe Jugendschutz aufhören. Im Laden sowie in Online-Shops sollen z. B. die PEGI-Ratings verbindlich sein, wenn möglich sogar gesetzlich verankert. Am Ende entscheiden aber die Eltern oder Erziehungsberechtigten, was ihre Sprösslinge spielen dürfen und was nicht.
Was hältst du vom System in Deutschland (USK)? Was bringt eine solche Bewertungsstelle? Wer soll bewerten, ob Spiele jugendfrei sind oder nicht?
Das System in Deutschland hat zwar gute Ansätze, ist aber zu restriktiv. Was die USK gar nicht erst bewertet, wird indiziert und darf offiziell nicht mehr verkauft werden, was einer Zensur gleich kommt. Wenn der Hersteller die Spiele freiwillig zensiert, um einer Nicht-Bewertung, einer darauffolgenden Indizierung und somit einem Verkaufsverbot zuvorzukommen, wird zwar das in der deutschen Verfassung verankerte Zensurverbot umgangen – denn es ist ja nicht der Staat, der zensiert – der Effekt ist jedoch derselbe. Mit PEGI existiert bereits seit Jahren ein effizientes System zur Altersbewertung, die im Gegensatz zur USK alle Spiele wertet. Könnte dieses z.B. gesetzlich verankert werden, wäre der Jugendschutz im Shop bereits effektiv durchführbar.



skilled.ch Staff
19.05.09 21:47
gratuliere. finde das ein gutes Interview und mal ein sinnvoller ansatz entgegen diverser schlechter Recherchen.
19.05.09 22:09
weiter so
skilled.ch Admin
19.05.09 22:17
Es kann sicherlich nicht schaden, mal einheitlich aufzutreten. Finds eine gute Sache, man muss nur verdammt aufpassen das Ganze auch seriös anzugehen - das scheint aber gut zu gelingen.
20.05.09 08:12
mir ist dieses thema schon seit längerem ein anliegen. gerade weil viele politiker, die in letzter zeit wegen games laut wurden oft nicht viel von der matiere verstehen und einen sündenbock für schlechte erziehung suchen.
25.05.09 20:16
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Killergames-sind-nicht -schuld-an-Jugendgewalt-29205462
interessant.